Tina testet Beauty für Eilige: Airbrush Legs von Sally Hansen

Hurra, es gibt Zuwachs im sonrisa.ch-office: Journalisten-Kollegin Tina testet sich für Dich in dieser neuen Rubrik durch Beauty-Neuheiten, mit denen sich in irgend einer Form Zeit einsparen lässt. Nicht aus Faulheit, sondern ganz einfach, weil sie lieber für ihren famosen Näh-Blog Rockabellasewing schreibt oder an der Nähmaschine krass tolle Kleider für sich herstellt und ausführt, statt stundenlang im Badezimmer zu stehen.

Ob sie ihre Beauty-Routine verkürzen kann mit den im Sommer lancierten Airbrush Legs von Sally Hansen? Erzählt Dir lovely Tina hier grad selbst:

 

 

Braune Beine – aber schnell!

«Ich liebe Nylonstrümpfe.

Solche mit einer Naht über Wade und Oberschenkel. Und trage meine Strümpfe darum so gut wie immer. Selbst im Hochsommer.

Womit erklärt sein dürfte, warum ich mir bisher auch bei jenen Gelegenheiten keine Gedanken über meine noble Beinblässe gemacht, zu denen Strümpfe unpraktisch sind. Bis mir Katrin zwei Spraydosen mit dem Bein-Make-Up Airbrush Legs von Sally Hansen in die Hand gedrückt hat.

Ich solle mir keine Sorgen machen, meinte Katrin, das Make-Up zum Aufsprühen sollte gemäss Hersteller wasser- und schweissfest sein. Also beschloss ich, dieses Tönungsspray nicht nur auszuprobieren, sondern es dem Härtetest schlechthin auszusetzen.

Während eines Openair-Konzerts.

Im August.

Am Wasser.

Bei 30 Grad im Schatten.

Ich wählte die dünklere der beiden Schattierungen, mit denen mich Katrin versorgt hatte: 02 Medium Glow. Wenn schon, dann richtig!

Meine Mutter und meine allerliebste Freundin Nadine betrachteten dieses Prozedere ziemlich skeptisch, denn die Farbe war im Vergleich zu meinen Beinen sehr dunkel. Und sie liess sich schlecht verteilen. Daran war ich aber wahrscheinlich selber schuld: Ich war zu faul, mir vorher die Beine zu rasieren und zu peelen – weshalb die Farbe mit alten Hautschüppchen verklumpte. Nur mit viel Massiererei erreichte ich ein gleichmässiges Ergebnis – das zu unser aller Verblüffung erstaunlich natürlich aussah!

Also ging es los, und zwar dorthin, wo die Musik spielte: Am Seaside Festival in der Spiezer Bucht.

Meine Erfahrung mit Sally Hansens Airbrush Legs habe ich für euch minutiös protokolliert:

14.45 Uhr: Span spielt Louenesee. Die Sonne brennt erbarmungslos vom Himmel, 45 Minuten Getanze lassen den Schweiss die Beine hinunterrinnen. Diese sind spurlos braun.

15.05 Uhr: Schnell, schnell, während der Konzertpause zum Schwimmen im See. Nach ausgiebigem Geplansche und viel Gelächter (weil ich mir nur die Unterschenkel gebräunt habe. Schliesslich trage ich ja einen knielangen Rock, sieht ja keiner. Bis ich mich ins Badekleid stürzte) zeigt ein Blick auf meine Beine: Die Bräune hält. Flecken- und striemenlos.

16.45 Uhr: Nach dem Konzert von The Hooters und noch vor jenem von Manfred Mann’s Earth Band sind wir heiser und erneut schweissgebadet. Also nochmal in den See. Die Beine bleiben braun.

19.15 Uhr: Krokus lärmt auf der Hauptbühne. Wir geniessen, auf dem Boden sitzend, diversen Streetfood, das eine Bein auf dem Hamam-Tuch, das andere auf dem Rasen. Die Bräune übersteht es unbeschadet. Das Hamam-Tuch hat lediglich Curry-Flecken.

00.30 Uhr: Zum Glück muss ich meinen Beinen nicht gut zureden, als ich das Bein-Make-Up mit warmem Wasser und Seife in der Dusche sitzend abwasche: Meine Stimme hat mich nämlich nach dem Konzert von Status Quo endgültig verlassen – im Gegensatz zum Airbrush Legs von Sally Hansen.

Am nächsten Morgen kontrolliere ich bei Tageslicht den Saum meines Kleids. Es riecht ein bisschen nach Bier und hat einen Grasfleck.

Der Airbrush Legs Spray von Sally Hansen hingegen hat gehalten was er verspricht. Man kann sich damit also durchaus innerhalb von kürzester Zeit eine natürliche Bräune auf die Beine zaubern.

Muss man aber nicht.

Vor allem, wenn es wie jetzt wieder kühler wird.

Weil mittlerweile die Strumphosen-Saison wieder angefangen hat.»

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