Vermutlich ist es meiner ausgeprägten Vorliebe für Süssigkeiten geschuldet, dass ich reflexartig von einem neuen Traumduft ausgehe, sobald die Wörter «Vanille», «Kokos», «Mandel» oder «Schokolade» in der Duftpyramide auftauchen.

Weil ich alles, was nach gutem Essen riecht, per se toll finde. Und mich darum von den netten Menschen in der Parfümerie-Abteilung jedes Mal sehr beherzt einsprühen lasse. Wider besseren Wissens übrigens, da dieses Muster in der Vergangenheit mehrfach zu einem olfaktorischen Schlamassel und den entsprechenden Kommentaren meines Umfelds («Was ist das bitte? Du riechst wie eine zu scharf gewürzte Kokos-Suppe») führte. Leider meist aus absolut berechtigtem Grund, wie ich ungern zugebe, auch wenn man diese Art von Kritik auch deutlich subtiler formulieren könnte. 

Abhalten lasse ich mich deswegen natürlich trotzdem nicht von duftenden Experimenten, die schliesslich zu meinem Jobprofil gehören und sich im übrigen blitzschnell beheben lassen.

Wie das funktioniert?

Ganz einfach in gerade mal drei Schritten, schau mal:

Der Beauty-Hack bei Parfum-Pannen

  • Die betroffene Körperstelle – meist ist es das Handgelenk und allenfalls die Halskuhle – leicht mit ein bisschen Kaffeepulver einreiben, das einen leichten Peeling-Effekt hat und erst noch die Haut pflegt.
  • Alles gut abwaschen mit Wasser und Seife.
  • Gut abtrocknen und – zäckbum – schon riecht die Haut nach: nichts*.

*wenn dieser Zustand in meinem Fall auch oft nur von kurzer Dauer ist, da es so viele spannende Düfte gibt da draussen gibt.  Das neue Parfum «Mixed Emotions» von Byredo zum Beispiel, welches mir unlängst beim Bummel durch die Beauty-Abteilung von Jelmoli erstmals auffiel und das mit einer eigenwilligen Mischung aus Noten von Mate, Cassis, Hölzern sowie schwarzen Tee tatsächlich das Potential zu einem neuen Favoriten hat.

Zu viel oder das falsche Parfum erwischt? Kein Problem, auf sonrisa gibt es einen einfachen Beauty-Hack für solche Duft-Pannen.
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