Ask the expert: Beauty-Bloggerin und Make-up Artist Vanessa Bratschi

Sie war meine absolut famose Co-Moderatorin während den Beauty-Days bei Manor Zürich im vergangenen Herbst, hat eine Schwäche für Schoggi (#welcometomyworld!), arbeitet regelmässig als freischaffende Hair- & Makeup Artist für diverse Film- und Fotoprojekte, ist Mami zweier entzückender Kinder, berichtet auf ihrem Blog (Du folgfast täglich über die neusten Beauty-Trends sowie andere Lifestyle-Themen, postet auf Instagram unglaublich schöne Bilder – und verrät uns hier exklusiv im Rahmen der Reihe ‚ask the expert‘ ihre persönlichen Makeup-Tipps.

Vorhang auf für Wonderwoman und Blogger-Freundin Vanessa Bratschi, die mich sowohl mit ihrer Art als auch ihrer Arbeit immer wieder inspiriert und bei der ich mich dafür an dieser Stelle von ganzem Herzen bedanken möchte.

You rock, Vanessa!

 

Makeup Artist und Beauty-Bloggerin Vanessa Bratschi verrät auf sonrisa.ch ihre persönlichen Schmink-und Beauty-Tipps.

 

Spass muss sein

 

«Jeder kennt es: Man schminkt sich oftmals immer gleich und hat seine Lieblingsprodukte, fühlt sich damit sicher und tauscht diese nur ungern aus. Durch meine Ausbildung zum Hair- & Make-Up Artist bin ich offener und experimentierfreudiger geworden, das Spielen mit Farben und Texturen fasziniert mich je länger je mehr.

Früher zum Beispiel hätte ich nie Pink auf den Lippen getragen aus Angst davor, mich «angemalt» zu fühlen. Mittlerweile weiss ich: Es ist alles eine Frage der Kombination.»

 

Alles zu seiner Zeit

 

«Im Alltag brauche ich maximal zehn Minuten, um mich zu schminken – mehr liegt schlicht nicht drin als Mami mit zwei kleinen Kindern. Unter der Woche gehe ich auch oft mal ungeschminkt einkaufen, das ist für mich kein Problem.

Geht es aber an eine Party oder einen speziellen Anlass, dann nehme ich mir gerne eine ganze Stunde Zeit dafür, das ist dann sozusagen ein Ritual. Schliessich trete ich an solchen Events immer auch als Visitenkarte von mir selbst auf, da gehört Make-Up einfach dazu.»

 

Ganz natürlich

 

«Am liebsten mag ich an mir den natürlichen Look.

Dazu gehört etwas Concealer unter den Augen, zwei Schichten Mascara für einen wacheren Blick, Bronzer um dem Gesicht etwas Kontur zu verleihen, einen Hauch von Highlighter über dem Lippenbogen für einen frischen Teint, einen Lippenstift in Nude sowie – ganz wichtig – , die Augenbrauen. Jedes Bild braucht schliesslich einen Rahmen.»

 

Die wichgtigsten Make-Up Basics

 

«Ein Concealer, ein Mascara, ein Bronzer, eine Pinzette für die Augenbrauen und eine gute Handcreme gehören für mich zu den Make-Up Basics, die jede Frau besitzen sollte.»

 

Typische Schminkfehler – und wie sie sich verhindern lassen

 

«Der Klassiker ist natürlich die falsch gewählte Foundation, die nicht mit dem eigenen Hautton übereinstimmt. Ebenfalls ein Schminkfehler, den ich oft sehe sind unschöne Farbränder am Kinn.

Hier hilft teilweise schon, wenn man mit dem Rest auf dem Pinsel und etwas Creme die Ränder verblendet.»

 

Die Sache mit der Foundation

 

«Um es vorweg zu nehmen: Die perfekte Foundation gibt es nicht, da wir nicht überall den gleichen Hautton haben, der ausserdem je nach Jahreszeit variiert. Ich habe an Stirn, Wangen und Halspartie unterschiedliche Farben, darum habe ich den möglichst passendsten Farbton gewählt und gleiche die Unterschiede mit einem Puder aus.

Tatsächlich aber trage ich nur selten Foundation, da ich mich damit rasch zugekleistert fühle. Um kleine Makel zu kaschieren, verwende ich stattdessen fast immer Concealer und Puder.

Letztlich muss jeder selbst herausfinden, womit man sich am wohlsten fühlt.»

 

Meine wichtigsten Beauty-Regeln

 

Runter damit!

«Die Reinigung ist das Geheimnis jeder schönen Haut. Gerade nach einem langen Tag oder nach dem Ausgang kostet es auch mich teilweise Überwindung. Für solche Fälle lege ich mir immer Abschminktücher auf dem Nachttisch bereit.»

 

An alles denken

«Bei der täglichen Pflegeroutine sollte der Hals und das Dekolleté unbedingt immer mit einbezogen werden.

Ich sehe oft, dass der Wille für die Pflege vorhanden ist, auf eine teure Creme gesetzt wird aber der Hals und das Dekolleté in Vergessenheit gerät. Den Rest der Creme verwende ich anschliessend für meine Hände. Die Partien halt, die sich noch nicht straffen lassen.»

 

Rahmen setzen

«Augenbrauen verändern den Blick, die Mimik und sie entscheiden oftmals auch darüber, wie wir einen Menschen beurteilen. Entsprechend rate ich allen dazu, ihre Brauen regelmässig in Form zu zupfen, denn der Vorher-Nachher Effekt ist immer wieder erstaunlich.»

 

Me-Time mit Detox-Effekt

«Jeden Morgen trinke ich zur Entschlackung des Körpers ein Glas lauwarmes Wasser mit Zitronensaft. Diese Tradition kommt aus dem Ayurveda und regt den Organismus an, was sich positiv auf den Körper und die Haut auswirken soll.

Für mich ist das aber vor allem ein schönes Beauty-Ritual, mit dem ich ganz gemütlich in den neuen Tag starten kann.

Denn letztlich ist es die innere Ruhe, die einen Menschen zufrieden und damit von innen nach aussen leuchten lässt, oder?»

 

Makeup Artist und Beauty-Bloggerin Vanessa Bratschi verrät auf sonrisa.ch ihre persönlichen Schmink-und Beauty-Tipps.

Schreiben Sie einen Kommentar