Lässt uns das Handy alt aussehen? oder: Alles, was Du über Blue Light wissen musst

Du hörst es nicht zum ersten und sicher nicht zum letzen Mal, Darling:

Sonnenschutz. Ist. Ein. Musst.

Täglich.

Egal, ob Du die Sonne siehst oder nicht.

Weil die UV-Strahlen auch bei mieser Witterung in die Haut eindringen und dort grossen Schaden anrichten können, wie inzwischen durch zahlreiche Studien belegt worden ist.

Noch relativ wenig Forschungsmaterial hingegen gibt es über die negativen Folgen einer anderen Lichtquelle, die als neuer Bösewicht in der Beauty-Branche gilt und vor der Du Dich genau so konsequent schützen solltest:

 

Blaues Licht, auch bekannt als HEV-Light (high visible Energy).

 

«Die wenigsten wissen, dass Blaues Licht schädlicher ist als die UVA und UVB Strahlungen der Sonne zusammengenommen», sagt die deutsche Ärztin Barbara Sturm, die sich bei uns als eine der ersten mit diesem relativ neuen Phänomen auseinandergesetzt hat, welches in Japan schon länger ein Thema ist.

«Die neusten Studien deuten darauf hin, dass das so genannte Blaue Licht ähnlich wie UV-Strahlen tief in die Haut eindringt und dort Zellen schädigt, was die Bildung von Falten sowie einen Verlust an Elastizität begünstigt», heisst es auch beim Kosmetik-Konzern Naturglacé aus Japan über die in unseren Breitengraden oft noch unterschätzte Gefahren durch blaues Licht, zu dem Du im heutigen Blogpost die wichtigsten Fakten in Form eines FAQ vorfindest.

Damit Du per sofort mitreden kannst, wenn von Digital Aging, Screenface oder Indoorsmog die Rede ist und vor allem: damit Du weisst, was dagegen hilft.

 

Was ist blaues Licht?

 

«Blue Light ist Teil des sichtbaren Lichtspektrums, mit dem wir täglich in Kontakt treten. Es befindet sich im natürlichen Tageslicht der Sonne wie auch im künstlichen Licht, welches zum Beispiel von Computer- und Handybildschirmen oder auch von LED Lampen ausgestrahlt wird», sagt Barbara Sturm über das neue Feindbild der Dermatologen.

 

Wieso schadet Blaues Licht unserer Haut?

 

Nach aktuellem Stand der Lehre dringt Blaues Licht noch tiefer in die Haut ein als UV-Strahlen und verursacht dort oxidativen Stress auf Zellebene, was zur Zerstörung von Bindegewebfasern wie Kollagen und Elastin führen kann.

Die Folgen davon reichen von einer gestörten Hautbarriere über Rötungen, Reizungen, Elastizitätsverlust, Pigmentflecken bis hin zu Falten.

 

Welche Pflege-Produkte schützen vor Blauem Licht?

 

Internet-Recherche, Netflix-Marathon, Onlineshopping, Textnachrichten: Die meisten von uns verbringen mittlerweile ziemlich viel Zeit vor dem Bildschirm und brauchen entsprechend einen wirkungsvollen Schutz vor Blauem Licht.

Seit einiger Zeit arbeitet die Kosmetik-Industrie darum an neuen Pflege-Produkten zur Stärkung der natürlichen Hautbarriere, um auf diese Weise ein Eindringen von Blauem Licht in die Haut durch das Licht von Bildschirmen zu verhindern.

Die Inspiration dazu lieferte in vielen Fällen die Natur, wo sich die Pflanzenwelt mit verschiedenen Aktivstoffen gegen das in der Sonne vorkommende Blaue Licht schützt, die nun auch von der Beauty-Branche genutzt werden, wie die folgenden Beispiele zeigen:

* Bei den Makeup-Produkte für den Teint des japanischen Kosmetik-Konzerns Naturaglacé etwa soll ein Extrakt von Tagetes (Studentenblume) vor Blaulichtattacken schützen. Die Begründung: «Der in der Pflanze enthaltene Wirkstoff Lutein kann durch seine chemische Struktur die schädigenden Anteile des blauen Lichts neutralisieren», sagt lovely Natalie von Naturaglacé dazu.

* Barbara Sturm wiederum hat in die Formel für die Anti-Pollution Drops unter anderem ein spezielles Kakaobohnen-Extrakt mit stark anti-oxidativen und antibakteriellen Eigenschaften integriert, «weil dieses – vor allem in Kombination mit hochwirksamer Hyaluronsäure – die natürliche Hautbarriere besonders gut schützt».

* Ebenfalls auf Kakao setzt man in der neuen Anti-Pollution-Serie des Schweizer Kosmetik-Unternehmen Tal. «Die im Kakao enthaltenden Polyphenole fördern die Durchblutung der Haut, spenden Feuchtigkeit und wirken glättend. Zudem schützen die Wirkstoffe der Kakaobohne die Zellen vor freien Radikalen – und damit vor Faltenbildung», sagen die Hersteller über die neue Tal-Absolue Pflegelinie (ab November für ca. 90 CHF erhältlich), zu der unter anderem «das erste Serum mit Bluelightfilter gehört, welches die Haut vor dem Insta-Stress schützt.»

* Wie ein natürliches Schutzschild gegen das gesamte Lichtspektrum soll auch ein Extrakt von Schmetterlingsflieder wirken, der unter anderem in der gesamten Gesichspflegelinie der Berliner Naturkosmetik-Marke i+m vorkommt.

* Nach dem gleichen Prinzip funktioniert auch die Anti-Aging-Pflege SisleyYouth, sagt Christian Stannek, National Training Manager bei Sisley: «Der biologische Ginkgo-Biloba-Blattextrakt, der Star unter den Sisley Aktivstoffen, schützt die Haut vor den Angriffen freier Radikale, die von Schadstoffen verursacht werden, insbesondere von blauem Licht.»

 

Welche Massnahmen empfehlen die Profis sonst noch zum Schutz vor Blauem Licht?

 

  • Weil die natürliche Hautbarriere oft angegriffen wird durch falsche Pflegeprodukte wie chemische Peelings oder intensive Therapien, rät Barbara Sturm zu einem Verzicht auf aggressive Inhaltsstoffe sowie säurebasierte Behandlungen.
  • Auch eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Antioxidantien stärkt das Immunsystem und macht den Körper fit für den Kampf gegen freie Radikale. Pflege-Experten wie Natalie von Naturaglacé empfehlen darum einen Speiseplan mit Brokkoli, Grünkohl, Avocado, Blaubeeren, Zitrusfrüchten, Nüssen und Hirse, wobei es sich hier natürlich nicht um eine abschliessende Liste handelt.
  • Ein weiterer einfacher Tipp, um sich vor Blauem Licht zu schützen, kommt von National Training Manager Christian Stannek bei Sisley. Er sagt: «So oft wie möglich und regelmässig Schlafen, da sich der Organismus in der Nacht regeneriert. Das macht den gesamten Körper automatisch widerstandsfähiger am nächsten Tag.»

 

Inwiefern bietet die Technik Schutz vor Blauem Licht?

 

Um das Blaulicht zu filtern, gibt es mittlerweile nicht nur spezielle Schutzfolien für Bildschirme und manche Anbieter haben sogar Blaulichtfilter in ihre Geräte integriert.

Eine weitere Möglichkeit sind Apps oder Programme für den Computer, mit denen sich das Blaue Licht ebenfalls reduzieren lässt.

 

Sonst noch was?

 

Ich selbst schwöre auf den Primer von Naturaglacé, der meine Haut sowohl vor UV-Strahlen als auch vor Blauem Licht schützt und meinem Teint ausserdem zu einen tollen Glow verhilft.

Im übrigen liegt es auf der Hand, dass digitale Pausen die beste Massnahmen sind gegen die negativen Folgen von Blauem Licht.

Statt also alle fünf Minuten Instagram zu checken, Texte zu verschicken oder Youtube-Filmchen zu schauen, sollten wir öfters mal: einfach abschalten.

In diesem Sinne verabschiede ich mich für heute von Dir und wünsche Dir jetzt schon eine erholsame Auszeit vom Bildschirm.

 

Lassen uns Handy, Tablet und TV alt aussehen? Auf sonrisa gibt es alle Fakten über Blue Light, das als neuer Bösewicht der Beauty-Branche gilt und vor dem wir uns gut schützen sollten.

Lassen uns Handy, Tablet und TV alt aussehen? Auf sonrisa gibt es alle Fakten über Blue Light, das als neuer Bösewicht der Beauty-Branche gilt und vor dem wir uns gut schützen sollten.

Ein Kommentar bei „Lässt uns das Handy alt aussehen? oder: Alles, was Du über Blue Light wissen musst“

  1. Das ist wirklich total krass. Ich wusste das tatsächlich noch gar nicht. Auf alle Fälle werde ich darauf jetzt deutlich mehr achten, da es wirklich gefährlich klingt.
    Liebe Grüße
    Luisa von https://www.allaboutluisa.com/

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