Let’s talk: Pleiten, Pech und Beauty-Pannen

Ich erinnere mich daran, als ob es gestern gewesen wäre: In der Hoffnung auf eine etwas knackigere Silhouette verpasste ich mir unter der Dusche eine Abreibung mit Kaffeesatz nach dem Vorbild des britischen Supermodels Naomi Campbell, das gemäss diverser Quellen auf dieses günstige Hausmittel schwören soll.

Was die lieben Kollegen und Kolleginnen in ihren Artikeln aber stets diskret unterschlagen haben, ist der Hinweis, dass man das Pulver vor der Anwendung als Anti-Cellulite-Peeling erst einmal abkühlen lassen sollte, weil es sonst zu äusserst schmerzhaften und überdies erklärungsbedürftigen Verbrennungen an doch eher ungewöhnlichen Orten des Körpers kommen kann.

Besonders peinlich:

Bei dieser Geschichte handelt es sich nur um eine von vielen Recherchen, die nicht wirklich erfolgreich verlaufen ist, wie die folgende «best-of»-Liste meiner bisherigen Beauty-Flops zeigt, von denen ich dringend abraten würde.

– An die Theorie der «negativen Kalorien» zu glauben und entsprechend voller Begeisterung drei Gläser Champagner auf nüchternen Magen zu trinken, weil dabei angeblich mehr Kalorien verbrannt werden als der Körper aufgenommen hat.

– Mit immer noch ziemlich viel Promille im Blut und entsprechenden Gleichgewichtsproblemen am nächsten Morgen Yoga zu machen, um den Champagner-Kater auszuschwitzen. Weil: the lyingwithherflatfaceonthefloor ist keine offizielle Pose!

– Pinkfarbener Kajal als Eyeliner benutzen.

– Das Shampoo nach Vorbild der No-Poo-Bewegung durch reines Wasser, Apfelessig oder Bier zu ersetzen. Obwohl man bei dieser Methode wegen der stark müffelnden Matte auf dem Kopf garantiert immer ein Zugabteil für sich alleine hat.

– Geschminkt ins Bikram-Yoga zu gehen, wo der Schweiss aufgrund einer durchschnittlichen Raumtemperatur bereits nach drei Minuten munter aus allen Poren plätschert.

– Klarsichtfolie, straff um die Schenkel gewickelt, zur Entwässerung des Körpers während des Morgenlaufs im Park zu tragen, auch wenn – oder gerade weil – die Methode wirklich wirkt und man dabei mindestens drei Liter Wasser verliert, was zu völlig durchnässten Klamotten an dümmster Stelle sowie lauten Quietschgeräuschen bei jedem Schritt führt.

– Duschgel mit Bodylotion verwechseln.

– Maniküre machen mit voller Blase.

– Den Gel-Nagellack nicht im Studio von den Profis entfernen zu lassen (so wie auf dem Titelbild, das die wunderbare Jehona Abrashi im Marionnaud Vevey machte), sondern von Hand daheim abzukratzen.

– Brauen-Shaping mit dem Rasierer.

UND SO WEITER…

 

Kommt Dir das bekannt vor?

Kannst Du mich sogar übertrumpfen?

Und falls nein: Weisst Du, wie sich solche Pannen verhindern lassen?

Or is this just me?

 

Fragen über Fragen, die nur Du beantworten kannst, Bella. Fass Dir ein Herz und melde Dich. Ich werde es garantiert nicht weiter erzählen!

2 Kommentare bei „Let’s talk: Pleiten, Pech und Beauty-Pannen“

  1. haha ich säg nur haarfärbe mit henna – statt schöns rot rüebli-orange.. und es häbt ewig 🤣
    oder balke-mässig tüf blaue lidschatte i der kanti/gymi.. mega chic
    mit nid wasserfester mascara zum sport isch au so es desaster
    selbstbrüner duschi vor der hochzit (ohni das vorher mol ustäschtet zha).. d verwandte wunderet sich ab der liecht orange gsechtsfarb..
    😂😂😂
    gruess
    Anna

    1. Liebe Anna, ich sehe schon, wir haben einige Gemeinsamkeiten. 🙂 Danke für Deine lustige Rückmeldung, you made my day! Liebe Grüsse, Katrin

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