Sie fühle sich seither auch selbst «grad ein wenig entschlackt», sagte meine reizenden Influencer-Freundin und Fashion-Queen Anais (unbedingt folgen unter @anaisindra!!!) über ihr «Garderoben-Detox», zu dem ich unbedingt noch mehr dazu erfahren wollte.

Und mich darum mit ihr zum Kaffee-Klatsch verabredete. Nicht draussen an der Sonne, wie wir es sonst immer machen. Sondern auf Instagram, wo mir Anais während eines sehr lustigen Live-Interviews ihre persönlichen Tipps zum Ausmisten des Kleiderschranks verraten hat, die ich nun gerne auf diesem Weg mit Dir teile.

Zur Inspiration für die nächsten Tage, die wir trotz tollem Wetter weiterhin alle daheim verbringen werden und entsprechend Zeit haben für einen Garderoben-Detox.

Do's and don'ts beim Garderoben-Detox.
Do's and don'ts beim Garderoben-Detox.
Do's and don'ts beim Garderoben-Detox.

Cheers auf diesem Weg, liebste Anais! Wie geht es Dir?

«Abgesehen davon, dass ich Dich lieber live irgendwo draussen auf einem Kaffee getroffen hätte, geht es mir prächtig.»

Liegt das unter anderem auch an Deinem Garderoben-Detox?

«Ja genau! Es war anstrengend, aber der Aufwand hat sich wirklich gelohnt. Mit dem Ausmisten bin ich im wahrsten Sinne des Wortes viel Ballast losgeworden, das tut so gut. Und: Ein aufgeräumter Schrank macht wirklich Spass! Ich kann eine solche Aktion wirklich allen empfehlen.»

Gab es einen bestimmten Auslöser dafür bei Dir?

«Ich hatte es schon länger vor und da ich zur Zeit Ferien habe, war das der ideale Moment, um diesen Plan endlich umzusetzen. Meine letzte Ausmist-Aktion liegt zwar noch nicht so lange zurück – vor dem Umzug in die gemeinsame Wohnung mit meinem Freund vor rund einem halben Jahr, um genau zu sein… –, aber in der Zwischenzeit ist trotzdem wieder so einiges dazu gekommen. 😁»

Wie genau bist Du vorgegangen?

«Ich habe nach dem guten, alten Vier-Kisten-Prinzip ausgemistet: Die erste habe ich beschriftet mit ‘behalten’, die zweite mit ‘brauchbar, aber nicht für mich’, die dritte mit ‘weiss noch nicht’ und die dritte mit ‘tschüss!’.

Alle Kleider aus der ersten Kiste kamen wieder in den Schrank zurück, den ich natürlich bei dieser Gelegenheit noch geputzt habe. Die Teile aus der zweiten Kiste habe ich zum Teil meinen Freundinnen verschenkt. In der dritten Kiste landeten Kleider, die ich nicht mehr trage, aber mich noch nicht wirklich davon trennen kann und aus den Stücken in der vierten Kiste habe ich Putzlappen gemacht.»

Hast Du Deinem Kleiderschrank nach einem bestimmten System wieder eingeräumt?

«Um die Übersicht zu behalten, sind in meinem Schrank die Kleider nach Kategorien und Farben getrennt»

Wie lange dauerte der Gardeoben Detox insgesamt?

«Gute zwei Nachmittage…»

Gab es irgendwelche Überraschungsmomente beim Ausmisten?

«Früher kaufte ich mir manchmal zwei Mal das gleiche Teil, weil es mir so gut gefiel, aber irgendwann habe ich damit aufgehört weil sich mein Geschmack auch verändert hat.

Spätestens beim nächsten Garderoben-Detox sollte ich also keine textilen Doppelgänger mehr haben. 😄»

Wie viele Kleider hast Du total entsorgt?

«Es waren nicht so wahnsinnig viele, weil es wie bereits erwähnt noch nicht so lange her ist, dass ich den Kleiderschrank ausgemistet habe.»

Inwiefern hat sich Dein Verhältnis zu Mode und Konsum verändert durch das Ausmisten?

«Ich werde mir in Zukunft noch viel mehr als bisher überlegen, ob mir ein bestimmtes Kleidungsstück derart Freude macht, dass ich es mindestens 30 Mal tragen werde.

Eine gute Faustregel ist ausserdem die Frage, ob ich ein bestimmtes Kleidungsstück mit mindestens drei weiteren Teilen aus meinem Schrank kombinieren kann.

Lautet die Antwort in beiden Fällen ‘ja’, steht einer modischen Neu-Investition nichts im Weg – sofern ich nicht bereits ein ähnliches Teil daheim habe…»

Bald ist Ostern und die meisten von uns werden das lange Wochenende daheim verbringen. Eine Ausmist-Aktion wäre also der ideale Zeitvertrieb. Was sind Deine drei wichtigsten Tipps dazu?

«Gut dass Du fragst, das scheint nämlich viele zu interessieren, wie ich aufgrund der Rückmeldungen auf Social Media gemerkt habe. Here we go:

*Gute Musik sorgt für den nötigen Schwung.

*Kaffee und Snacks haben den gleichen Effekt.

*Unbedingt genügend Zeit einplanen.

*Bei einer bestimmten Kategorie anzufangen, zum Beispiel bei den Hosen oder Pullis. Der Grund: Falls man plötzlich eine Pause braucht, kann man die eine Kategorie noch beenden und weiss wo man angefangen hat und kann wieder besser reinkommen.

Das waren jetzt vier Tipps, ich hoffe das ist okay?»

Logisch! Lass uns zum Abschluss nochmals kurz zurückschauen: Was würdest Du rückwirkend mit Deinen jetzigen Erfahrungen anders machen – und was wieder genauso?

«Es muss wirklich nicht alles auf einmal entsorgt werden! Bei manchen Kleidern weiss man nämlich nicht von Anfang an, ob man sie noch behalten will oder nicht. Aus diesem Grund habe ich eine Kiste mit ‘weiss noch nicht’ beschriftet. Sollte ich die Kleider darin plötzlich vermissen, sind sie immer noch da – und sonst kann ich sie beim nächsten Garderoben-Detox immer noch endgültig ausmisten. 😉»

Do's and don'ts beim Garderoben-Detox.

Danke, liebste Anais. Ich bin grad voll inspiriert!

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