Erst kürzlich ist es mir mal wieder passiert: Nach dem Waschen sahen meine Haare endlich mal so aus, wie gewünscht und alles schien ganz wunderbar – bis ich mir den Pullover über den Kopf zog, auf dem sich anschliessend meine Haare türmten wie nach einem Griff in die berühmte Steckdose. 

Drama, Baby!

Eine gescheiterte Rettungsaktion später – Handcrème zum Bändigen aufgeladener Haare mag helfen, aber offenbar funktioniert das wirklich nur in sehr (!) sparsamer Dosierung – ging es zwecks Schadensbegrenzung mit Mütze auf dem Kopf ins Büro, wo ich aus aktuellem Anlass eine ausführliche Recherche machte zum Thema «Bad Hair Days im Winter». Und dabei auf viele spannende Tipps stiess, die ich Dir auf keinen Fall vorenthalten möchte.

Weil sich Frisen-Krisen ganz gut vermeiden lassen, wenn man sich während der kalten Jahreszeit an die folgenden Regeln hält:

Glänzende Walla-Mähne statt Stroh auf dem Kopf: auf sonrisa gibt es die besten Haar-Tipps für den Winter – alle selbst getestet und für gut befunden.

Weniger ist mehr

Weil die Kopfhaut im Winter automatisch zu mehr Trockenheit neigt, kann es zu unangenehmem Juckreiz oder sogar zur Bildung von Schuppen kommen. Frei nach dem Motto «Vorbeugen ist besser als heilen», raten Profis während der kalten Jahreszeit darum zu mindestens einem Tag Pause zwischen einem Haar-Waschgang. Beim Auswaschen von Pflegeprodukten entzieht man nämlich der Kopfhaut viel Fett und ihr natürlicher Schutzmantel wird angegriffen.

Tipp:

Um ein Austrocknen der Spitzen zu vermeiden, sollte das Shampoo nur an der Kopfhaut angewendet werden.

Durstlöscher

Nachdem die Haare einen oder sogar mehrere Wintertage überstanden haben – allenfalls auch unter der Mütze wie bei mir (die besten Tipps für Mützenhaare gibt es übrigens hier) – lechzen sie wie ein Kamel in der Wüste nach Wasser. Abhilfe schaffen spezielle Pflege-Produkte zur Versorgung des Haars mit besonders viel Feuchtigkeit.

Tipp:

Ein bis zwei Tropfen Haaröl in einer reichhaltigen Haarmaske verstärken die Wirkung und schützen vor Schäden durch Trockenheit.

Hitzeschutz

Unsere Mütter hatten absolut recht, wenn sie uns verboten, im Winter mit nassem Haar das Haus zu verlassen. Umgekehrt ist aber gerade bei Temperaturen um den Nullpunkt auch beim Umgang mit heissen Styling-Geräten jeglicher Art Vorsicht geboten. Zur Schonung der Haare sollte man diese Tools darum öfters mal in die Ferien schicken und falls das nicht möglich ist, wenigstens den Föhn mindestens 20cm vom Kopf entfernt halten beim Trocknen der Haare.

Tipp:

Ich schwöre seit Jahren auf den Supersonic Haartrockner, den Multistyler Airwrap und das Coralle Glätteisen von Dyson, die alle einen speziellen Hitzeschutz integriert haben.

Glänzende Walla-Mähne statt Stroh auf dem Kopf: auf sonrisa gibt es die besten Haar-Tipps für den Winter – alle selbst getestet und für gut befunden.
Glänzende Walla-Mähne statt Stroh auf dem Kopf: auf sonrisa gibt es die besten Haar-Tipps für den Winter – alle selbst getestet und für gut befunden.
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Schnipp, schnapp

Gerade bei Mähnen, die mit viel Geduld und Liebe gezüchtet wurden, neigen im Winter die Längen zum Austrocknen und zu Spliss. Mit regelmässigem Nachschneiden der Spitzen lassen sich solche Probleme oft verhindern.

Tipp:

Fixe Termine zum Nachschneiden vereinbaren.

Glänzende Walla-Mähne statt Stroh auf dem Kopf: auf sonrisa gibt es die besten Haar-Tipps für den Winter – alle selbst getestet und für gut befunden.

Gezähmt

Wenn einem die Haare nach dem Anziehen trotz allem im wahrsten Sinne des Wortes zu Berge stehen, hilft die Einreibung mit einem, maximal zwei Tropfen Haaröl.

Tipp:

Mit Luftbefeuchtern in den Wohnräumen sowie Kissenbezüge und Kopftücher aus Seide können widerspenstige Haare im Winter nach Aussagen von Insidern zumindest so gut gebändigt werden, dass man – sofern es das persönliche Kälte-Empfinden zulässt – auch mal ohne Mütze in den Schnee gehen kann.

Glänzende Walla-Mähne statt Stroh auf dem Kopf: auf sonrisa gibt es die besten Haar-Tipps für den Winter – alle selbst getestet und für gut befunden.