Das Motto der Stunde während der Maturreise nach Prag war so sinnfrei wie simpel: Party machen. Logisch – wir waren jung (sehr jung) und dank den tiefen Preisen konnten wir uns machtig viel Bier leisten. Entsprechend sind die Erinnerungen an diese Woche bei den meisten von uns doch eher, nun ja, sagen wir mal, verschwommen.

Bis heute immer noch sehr präsent bei mir ist allerdings unsere Reiseführerin von damals, deren Name so kompliziert war, dass wir sie der Einfachheit nur «Frau Bittescheen» nannten, weil sie jeden Satz sehr charmant mit «bitte scheen, ihr Kinder, hier zeige ich euch etwas» begann. Unvergesslich war aber nicht nur ihre freundliche Art, sondern auch: ihre Füsse, deren Anblick sich ganz tief in mein Gedächtnis eingegraben hat, weil sich «Frau Bittescheen» ganz offenbar schon seit längerem ein Fusspflege-Embargo auferlegt hatte.

Von den unschönen Details verschone ich Dich an dieser Stelle, zumal wir hier von Füssen reden, die selbst krass talentierte Podolog:innen an ihre Grenzen gebracht hätten.

Gehörte ich bis dahin zum Team «Hauptsache alles ist sauber und riecht gut», wurde mir auf einen Schlag sehr bewusst, dass bei der Körperpflege immer auch die Füsse involviert werden sollten.

Dabei, und auch das lernte ich rasch, lassen sich unsere Füsse im Grunde ziemlich einfach in Form bringen, wie das folgende Basis-Programm für Minimalist:innen zeigt, das wirklich einfach zu schaffen ist.

Kleiner Aufwand, grosse Wirkung: das sonrisa-Basisprogramm für schöne Füsse.
Bild: Duong Nhan über Pexels.

Peeling

Egal, ob aus dem Fachgeschäft oder selbst gemacht (hier gibt es eine Anleitung zum DIY-Peeling): Mit einem Peeling – am besten einmal pro Woche – verwandeln sich trockene Fersen in zarte Sohlen.

Mein Tipp

Wenn das Produkt – ein normales Körperpeeling ist voll okay –  in der Dusche neben Seife und Shampoo bereitsteht, lässt sich dieser Pflegeschritt ganz einfach in die normale Beauty-Routine integrieren. Wer mag, darf sich dabei natürlich von Kopf bis Fuss hübsch schrubben.

Kleiner Aufwand, grosse Wirkung: das sonrisa-Basisprogramm für schöne Füsse.
Bild: Anna Tarazevich über Pexels.

Eincrèmen

Mein Favorit zur Pflege der Füsse ist nach wie vor die gute alte Skin Food von Weleda (ab ca. acht Franken), da dieser Beauty-Klassiker trotz extrem reichhaltiger Formulierung sehr schnell einzieht – und langfristig für feinere Haut sorgt.

Mein Tipp

Mit diesem Beauty-Hack werden die Füsse besonders fein.

Kleiner Aufwand, grosse Wirkung: das sonrisa-Basisprogramm für schöne Füsse.

Kürzen

Um ein Einwachsen der Nägel zu verhindern, empfehlen Expert:innen das regelmässige Kürzen mit der Glasfeile.

Mein Tipp

Gerade zum Auftakt in den Sommer gönne ich mir gerne eine professionelle Pedi in einem guten Institut, wo die Nägel die perfekte Form bekommen und ich anschliessend wirklich nur noch ein bis zwei Mal pro Woche nachfeilen muss.

Kleiner Aufwand, grosse Wirkung: das sonrisa-Basisprogramm für schöne Füsse.
Foto: David Biedert für die Schminkbar

Anstrich

Gerade im Sommer liebe ich kräftige Rot-Töne, von denen jeder gute Brand verschiedene Nuancen hat im Sortiment.

Mein Tipp

Besonders praktisch für motorisch eher unbegabte Menschen wie ich es bin sind die Lacke von essie expressie, die sich leicht auftragen lassen und besonders schnell trocknen. Zwei Mal auftragen, kurz abwarten und schon hat man Ruhe für fast zwei Wochen.

Kleiner Aufwand, grosse Wirkung: das sonrisa-Basisprogramm für schöne Füsse.

PS: Ob das sonrisa-Basisprogramm bei Frau Bittescheen gereicht hätte, wage ich zu bezweifeln. Aber es wäre sicher ein guter Start gewesen.

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