Angefangen hat es mit grossem Fernweh und dem Wunsch nach einer Auszeit. «Um mir die Reise nach Thailand zu finanzieren, habe ich unter anderem viele meiner Kleider verkauft. Vor allem die Designer-Stücke meiner Garderobe waren heiss begehrt und mir wurde schnell klar, dass es auf diesem Gebiet ein grosses Potential gibt», erinnert sich Wahlzürcherin Rea Bill, die nach ihrer Rückkehr als «Markentussi» einen kleinen Onlineshop gründete, zu dem schon bald ein Geschäft gehörte.

«Als ausgebildete Lehrerin hatte ich immer einen Plan B und das gab mir die nötige Leichtigkeit für dieses Experiment», sagt das Ex-Model, das mit ihrer zweiten Karriere als Expertin für hochwertige Designer Mode aus zweiter Hand nach eigenen Angaben ihre Berufung fand: Nicht nur wegen den schönen Geschichten hinter den Kleidungsstücken, sondern auch aus Freude am Aufstöbern exklusiver Stücke.

«Das ’Schatz-Suche-Gen’ gehört zu meiner DNA, denn meine Mutter war Puppenkünstlerin und als solche ständig auf der Suche nach speziellen Stoffen. Ich durfte sie oft begleiten in diese kleinen Geschäfte, wo wir viele spannende Entdeckungen machten», erklärte mir lovely Rea bei meinem Besuch in ihrem Laden, der jetzt Reawake heisst und vom 13. März bis Ende Mai zusätzlich um einen Pop-Up Store mit luxuriösen Fashion-Trouvaillen bei Jelmoli erweitert wird.

Weil sowohl Jelmoli als auch Reawake dafür stehen, «hochwertig und verantwortungsvoll einzukaufen», wie Rea sagt, die mir zur Feier des Projekts Jelmoli x Reawake ihre besten Tipps für textile Glücksgriffe aus zweiter Hand verraten hat.

 

Vintage- und Secondhand-Mode schont nicht nur unseren Planeten und das Kleiderbudget, sondern ermöglicht auch tolle Schnäppchen fernab vom Mainstream. Auf sonrisa verrät Fashion-Expertin Rea Bill ihre besten Tipps für textile Glücksgriffe aus zweiter Hand.

Vintage- und Secondhand-Mode schont nicht nur unseren Planeten und das Kleiderbudget, sondern ermöglicht auch tolle Schnäppchen fernab vom Mainstream. Auf sonrisa verrät Fashion-Expertin Rea Bill ihre besten Tipps für textile Glücksgriffe aus zweiter Hand.

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Vintage- und Secondhand-Mode schont nicht nur unseren Planeten und das Kleiderbudget, sondern ermöglicht auch tolle Schnäppchen fernab vom Mainstream. Auf sonrisa verrät Fashion-Expertin Rea Bill ihre besten Tipps für textile Glücksgriffe aus zweiter Hand.

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Vintage- und Secondhand-Mode schont nicht nur unseren Planeten und das Kleiderbudget, sondern ermöglicht auch tolle Schnäppchen fernab vom Mainstream. Auf sonrisa verrät Fashion-Expertin Rea Bill ihre besten Tipps für textile Glücksgriffe aus zweiter Hand.

 

Mit allen Sinnen

 

«Das wichtigste beim Einkaufen von Vintage- oder Second Hand-Kleidern sind für mich die Materialien. Leder etwa sollte weich sein und nicht bröckeln, um hier eines von vielen Beispielen zu nennen.

Sofern es noch ein Etikett hat, lässt sich einfach überprüfen, woraus die Kleider und Accessoires gemacht wurden. Zusätzlich sollte man die Ware unbedingt gut anschauen, anfassen, auf der Haut spüren und daran riechen. Ein Qualitätscheck mit allen Sinnen ist ein Must.»

 

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

 

«Neben dem Material der Ware kommt es natürlich auch noch auf den Zustand an. Zur Kontrolle empfiehlt sich darum eine gründliche Prüfung von

  • Ecken, Boden, Ränder, Henkel, Verschluss und Innen-Futter bei Taschen
  • Futter, Taschen und Nähten bei Hosen
  • der Beschaffenheit des Stoffes unter den Armen bei Oberteilen
  • Sohle und Absatz bei Schuhen

Zusätzlich ist es immer von Vorteil, wenn es ein Zertifikat, eine Seriennummer, einen Beleg oder sonst ein Dokument gibt, welches die Echtheit der Ware bestätigt. Ansonsten finden sich im Internet diverse Anleitungen, wie man eine Fälschung erkennt.

Mein Tipp: Wenn etwas zu gut tönt, um wahr zu sein, dann ist eher Vorsicht geboten.»

 

Analog vs virtuell

 

«Online-Käufe sind riskant, sofern sie nicht bei Webshops erfolgen werden, wo die Authentizität von Experten überprüft und garantiert wird.

Aber auch beim Einkauf im stationären Ladengeschäft ist es wichtig, dass es sich um eine zuverlässige Quelle handelt. Am besten findet man das heraus, indem man dem Eigentümer viele Fragen stellt – über den Laden, die Herkunft der Ware und allenfalls auch zu den einzelnen Stücken. Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn die Eigentümer und Verkäufer die Geschichte hinter den Kleidern und Accessoires kennen.

Die meisten Schätze im In- und Ausland findet man übrigens in jenen Geschäften, die noch nicht alle kennen. Aus diesem Grund lohnt es sich, auf Empfehlungen von Insidern zu hören.»

 

Ohne Verfalldatum

 

«Gerade beim Vintage-Shopping im hochpreisigen Segment ist es ratsam, nicht auf Trends, sondern auf zeitlose Klassiker zu setzen. Eine Kelly-Tasche von Hermès kommt im Gegensatz zu einer It-Bag nie aus der Mode und verliert darum auch nie an Wert, im Gegenteil.»

 

Alltagsgegenstand

 

«Je nach Brand sind Kleider und Accessoires aus zweiter Hand eine gute Anlage, die sich unter Umständen sogar mit Gewinn verkaufen lässt.

Dennoch sollte eine solche Anschaffung nicht primär aus wirtschaftlichen Gründen, sondern aus Freude am Objekt gemacht werden. Die Wertschätzung ist zentral bei einer solchen Investition und dazu gehört für mich auch die regelmässige Nutzung.

All diese Dinge wurden für den alltäglichen Gebrauch und nicht als Staubfänger in der Schublade konzipiert.»

 

Bauchgefühl

 

«Natürlich sollten Investitionen ab einem bestimmten Preis gut überlegt sein.

Dennoch darf man sich nicht zu lange Zeit lassen dafür, weil sonst das gute Teil schon wieder weg ist. Gerade beim Vintage-Shopping braucht es schnelle Entscheidungen.

Grundsätzlich gilt: Wer auf seinen Bauch hört, macht alles richtig und wird lange Freude haben an seinem Kauf.»

 

Vintage- und Secondhand-Mode schont nicht nur unseren Planeten und das Kleiderbudget, sondern ermöglicht auch tolle Schnäppchen fernab vom Mainstream. Auf sonrisa verrät Fashion-Expertin Rea Bill ihre besten Tipps für textile Glücksgriffe aus zweiter Hand.

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