Alt zu werden, das wissen wir alle, ist ein Privileg und sollte auch als solches geschätzt werden. Es ist darum vermutlich nicht ganz zufällig, dass in Interviews plötzlich ein neues Lieblingswort auftaucht, sobald bei der befragten Person die Vier vorne auf der Geburtstagstorte Platz genommen hat: Würde.

Hollywood-Stars schwören darauf, Models preisen es an, Künstler:innen erklären es zur Lebensphilosophie, ohne genau zu erklären, was damit gemeint ist. Stattdessen gibt es sehr vage gehaltene Tipps («Selbstliebe ist so wichtig!»), die gut klingen, aber nur begrenzt eine Orientierungshilfe für Betroffene bieten.

Deutlich konkreter wird es beim neuen Wirkstoff Julaine, der zur Familie der Biostimulatoren gehört und in Fachkreisen als «the very next thing» für ein frisches, natürliches Erscheinungsbild gehandelt wird. Diese Biostimulatoren – Du erinnerst Dich vielleicht noch – regen die körpereigene Produktion von Kollagen und Elastin an. «Anders als bei klassischen Filler-Behandlungen wird die Haut nicht einfach aufgefüllt. Stattdessen lernt sie, sich selbst zu regenerieren und wieder mehr Spannkraft zu entwickeln», sagt der auf ästhetische Eingriffe spezialisierte Dermatologe Dr. Stefan Duve, der den Trend schon seit einigen Jahren beobachtet und mich vor gut einem Jahr zu einem umfassenden Artikel über Biostimulatoren inspirierte.

Bekannt sind vor allem Biostimulatoren wie Sculptra®, Radiesse® sowie die unter anderem durch Kim Kardashian berühmte gewordenen Lachssperma-Polynukleotide, die ich vor gut einem Jahr selbst ausprobiert habe. Total selbstlos wie immer (hüstel), um Dir in einem ausführlichen Erfahrungsbericht auf sonrisa über die Lachssperma-Methode zu erzählen, was es mit dieser doch eher speziellen Behandlung auf sich hat.

Nach einem ähnlichen Prinzip wie die oben erwähnten Biostimulatoren funktioniert auch der neue Wirkstoff Julaine aus Schweden, von dem es in Fachkreisen heisst, er habe das Potential, die Unterspritzung mit Lachssperma zu verdrängen. «Julaine gilt als zukunftsweisend, denn es unterscheidet sich von klassischen Biostimulatoren wie Sculptra und Lachssperma-Polynukleotiden sowohl durch die Technologie als auch dem Wirkmechanismus und vor allem durch das Sicherheitsprofil», sagt Stefan Duve über the new kid on the Biostimulatoren-Block, zu dem ich Dir im heutigen Blogpost alle wichtigen Fakten zusammengetragen habe.

*Titelbild mit KI erstellt über Canva.

So geht Hautverjüngung 2025: Julaine stimuliert die Haut zur Selbstheilung und sorgt für jugendliche Spannkraft. Alle Details auf sonrisa zum Nachlesen.

Die wichtigsten Biostimulatoren im direkten Vergleich

Sculptra

Wirkt über eine Entzündungsreaktion im Gewebe und stimuliert so die Kollagenproduktion wie ein Reparaturteam, das nach einem Mini-Schaden alles wieder strafft.

  • Vorteil: Die Hautstruktur wird sichtbar fester und es kommt zu einem deutlichen Volumenaufbau der Haut.
  • Nachteil. Die Entzündung kann zur Bildung von Knötchen führen. Vor allem bei empfindlicher Haut ist darum Vorsicht geboten.

Lachssperma-Polynukleotide

Liefern natürliche DNA-Fragmente, die meist aus Lachsrogen gewonnen werden und sowohl die Zellerneuerung, Kollagen- und Elastinbildung fördern als auch eine intensive Hydratation aller Hautschichten bewirken. «Bei dieser im allgemeinen sehr gut verträglichen Methode geht es primär um die Optimierung von körpereigenen Heilungsprozessen sowie um die Reduktion von Entzündungen», erklärt Stefan Duve.

  • Vorteil: Diese Methode punktet mit einer hohen Verträglichkeit und mit einer nachweisbaren Reduktion von Entzündungen in den Hautzellen, was zu einem frischen Hautbild führt.
  • Nachteil: Für nachhaltige Effekte braucht es mehrere Sitzungen und entsprechend Geduld.

Julaine

Arbeitet mit patentierten Mikrokugeln, welche die Kollagenfasern kontrolliert stimulieren und bis zu 24 Monaten halten.

  • Vorteil: Die Hautstruktur wird langfristig verbessert bei minimalem Risiko für Entzündungen.
  • Nachteil: Die Anwendung erfordert ein profundes Fachwissen und ist noch nicht überall verfügbar.

Für wen ist Julaine der Gamechanger?

Irgendwann kommt bei jedem Menschen der Moment, in dem sich die Schwerkraft bemerkbar macht im Gesicht. Genau hier setzt Julaine an, sagt Stefan Duve: «Ich empfehle diese Behandlung jenen Menschen, die sich mehr Spannkraft wünschen, ohne ‚gemacht‘ auszusehen oder den Ausdruck zu verlieren.»

Anders als noch vor fünfzig Jahren, als in solchen Fällen ein Facelift alle so genannten Makel ausbügelte und den berüchtigten «Windkanal»-Effekt zur Folge hatten, sorgt Julaine gemäss Dr Duve für ein natürliches, frisches Hautbild. «Die Kunst liegt gerade darin, dass niemand merkt, wie nachgeholfen wurde – ausser natürlich man erzählt es selbst.»

Das solltest Du über mögliche Nebenwirkungen von Julaine wissen

Keine Substanz wirkt wie von Zauberhand, auch Julaine nicht. Kurzfristige Rötungen, leichte Schwellungen oder kleine Hämatome sind entsprechend mögliche Nebenwirkungen, die aber in der Regel nach wenigen Tagen verschwinden. Hautexpert:innen wie Stefan Duve betonen ausserdem, dass jeder Organismus individuell reagiert und die Behandlung darum im Idealfall während einer ruhigen Phase ohne gesellschaftliche und/oder repräsentative Verpflichtungen stattfindet.

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Nachsorge-Regeln für den maximalen Glow und Frische-Effekt

Um die Wirkung von Julaine zu optimieren, gilt es die üblichen Regeln nach solchen Eingriffen einzuhalten, betont Stefan Duve: «Die Vermeidung von Hitzeeinwirkung wie Sauna oder starkem Sport für die ersten 48 Stunden und ausreichend Flüssigkeit bilden die Basis der Nachsorge.» Ergänzend dazu empfehlen Fachleute die sogenannten 5-5-5-Regel. «Damit sich die Mikrokugeln gleichmässig verteilen, sollte die behandelte Stelle während fünf Tagen je fünf Mal täglich für fünf Minuten sanft massiert werden.»

„Die Kunst liegt gerade darin, dass niemand merkt, wie nachgeholfen wurde – ausser natürlich man erzählt es selbst“

Von der Theorie zur Praxis: Der Selbsttest mit Julaine ist in Planung

Für mich ist klar: Auf dem Papier tönt Julaine nach einer wirklich vielversprechenden Methode zur Auffrischung der Haut, die ich – Du ahnst es – bald selbst testen möchte. Natürlich wieder vor allem aus beruflichen Motiven (hüstel, hüstel), wie es sich gehört als beflissene Beauty-Bloggerin.

Okay, und ein klitzekleines bisschen auch aus persönlichem Interesse.

Weil der Umgang mit den Spuren der Zeit so einzigartig ist wie das Wesen der Menschen: Die einen meditieren und feiern ihre Falten als Spuren eines erfüllten Lebens, die anderen lassen sich Mikrokugeln in die Haut spritzen und gönnen sich teure Seren im Wert eines City-Trips. Eine gewisse Offenheit über die eigenen Methoden und Entscheidungen macht für mich das Konzept von Würde greifbar und respektiert zugleich die unterschiedlichen Vorstellungen, die jede Person davon hat. Auf diese Weise, so meine Überzeugung, wird Selbstliebe nicht zur leeren Worthülse, sondern zu einem echten Ausdruck von Selbstbestimmung.

In diesem Sinne: Stay tuned, Darling, der Erfahrungsbericht zu Julaine kommt bald!

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