Drei Jahre Botox: Ein ehrlicher Erfahrungsbericht
Manchmal sind es nicht neue Falten, sondern alte Fragen, die immer wieder auftauchen. Bei mir landen sie regelmässig in den Direktnachrichten auf Instagram: Ob ich immer noch regelmässig Botox spritzen lasse (in diesem Beitrag findest Du meine erste Review zu dieser Behandlung). Inwiefern man das sieht. Ob ich es empfehlen kann.
In aller Kürze: Ja, ein bisschen und ja. Ich lasse meine Stirn behandeln, inzwischen seit fast drei Jahren, im Abstand von etwa drei bis vier Monaten. Nicht, um jünger auszusehen, sondern um diesen dauerhaft leicht genervten Ausdruck loszuwerden, der in den meisten Fällen so gar nichts mit meiner tatsächlichen Stimmung zu tun hat. Mit Botox (hier gibt es alle Informationen über BTX) habe ich einen Weg gefunden, der sich für mich richtig anfühlt.
Meine Erfahrungen mit Botox in Zürich
Ein grosser Teil dieser Zufriedenheit hat einen Namen: Dr. Stefan Duve. Seit einiger Zeit ist er mein ästhetischer Arzt des Vertrauens in der Dermautoquai, der mir aufgrund seiner jahrelangen Erfahrungen mehrfach empfohlen wurde. Neben seiner fachlichen Expertise und ruhigen Art schätze ich ihn auch deshalb, weil er mir nie etwas aufdrängt. Während frühere Ärzt:innen durchaus motiviert waren, auch gleich noch andere Partien im Gesicht mit Botox zu behandeln, bleibt Stefan Duve konsequent bei dem, was ich mir wünsche: eine entspannte, glatte Stirn, ohne dass meine Mimik verschwindet.

Warum Botox bei mir zuerst nicht lange hielt
Dieser Punkt ist mir besonders wichtig, weil meine Erfahrungen zuvor – höflich ausgedrückt – nicht immer ideal waren. Bei meinen ersten Behandlungen hielt die Wirkung nämlich gerade einmal zwei Wochen, eine Auffrischung verlängerte den Effekt auf weitere vier Wochen, bevor sich die Stirn wieder in Falten legen liess. Auf meine Frage nach dem Grund für die kurze Halbwertszeit dieser Behandlung erhielt ich die wenig hilfreiche Erklärung, das liege halt an mir und ich müsse mich einfach in kürzeren Intervallen spritzen lassen. Zum gleichen Schluss kam später auch eine andere Fachperson, die mir BTX-Behandlungen alle sechs Wochen empfahl und dafür einen Mengenrabatt anbot, den ich höflich, aber bestimmt ablehnte aus Respekt vor dieser Substanz.
Erst bei Dr. Duve bekam ich eine Erklärung, die für mich wirklich Sinn ergab. Der entscheidende Faktor für das schnelle Abklingen des Effekts von BTX sei mein Lebensstil, sagte er mir: «Wer viel Sport macht, verstoffwechselt Botox schneller». Meine Erleichterung war grenzenlos: Kein persönlicher Defekt, sondern ganz normale Biologie. Mit einer leicht höheren Dosierung war das Problem gelöst. Seither setzt die Wirkung von BTX zuverlässig nach wenigen Tagen ein und hält zwischen drei und vier Monaten.
Jedes Mal.

Für wen Botox sinnvoll ist und für wen nicht
Aus Gründen der Transparenz dokumentiere ich diese Besuche in der Dermaclinique meist via Stories auf Instagram. Einfach, weil ich es unseriös fände, Komplimente zu meiner Haut mit guten Genen oder ausreichend Schlaf zu erklären. Gerade bei dynamischen Mimikfalten, das habe ich mittlerweile gelernt, helfen weder Cremes noch kosmetische Behandlungen. Da braucht es, salopp gesagt, deutlich mehr Schmackes.
Gleichzeitig ist mir wichtig zu betonen: Das ist eine sehr persönliche Entscheidung. Wer sagt «Das wäre nichts für mich», hat meinen vollen Respekt. Genauso wie diejenigen, die neugierig sind, aber unsicher.
Falls Du zu Letzteren gehörst, wäre mein wichtigster Rat: Nimm Dir Zeit bei der Wahl der behandelnden Fachperson. Geh dorthin, wo Du Dich ernst genommen fühlst, wo man Dich ehrlich berät und nicht überredet.
Und bevor Du fragst: Nein, die Behandlung tut nicht weh. Es piekst kurz, doch bis ich das realisiere, ist die Behandlung meist schon vorbei. Einzig die 24 Stunden Sportpause nach dem Eingriff finde ich persönlich ein bisschen schwierig, aber letztlich tut mir dieser unfreiwillige Ruhetag immer gut.
Botox und Mimik: Was wirklich bleibt
Ebenfalls gut zu wissen: Bis auf die Stirne ist meine Mimik trotz regelmässigen Injektionen mit BTX immer noch völlig intakt und entsprechend zeigt mein Gesicht nach wie vor sehr zuverlässig, was ich denke – Lachen, Staunen und Augenrollen sind weiterhin problemlos möglich. Oder, wie eine gute Freundin unlängst sehr richtig feststellte: «BTX glättet nur die Basics, alles andere passiert bei dir immer noch komplett ungefiltert.»
Das ist zwar manchmal etwas peinlich, aber zu 100 Prozent authentisch.

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